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Joel Haahtela – Sehnsucht nach Elena

OT: Elena

OA: 2009

152 Seiten

ISBN: 978-3492258906


Klappentext:

»Ich weiß fast nichts über sie. Nur ihren Namen. Elena. Ihr Gang ist mir vertraut, die Art, wie sie sich kleidet. Ich habe ihr Gesicht gesehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht.« In einem Park sieht er Elena zum ersten Mal. Sofort erscheint sie ihm seltsam vertraut, und seine Sehnsucht nach ihr wächst mit jedem Tag. Für sie tritt er eine Reise an in seine eigene schmerzliche Vergangenheit, die das Geheimnis seiner Sehnsucht birgt.


Eigene Meinung

Dieses Buch ist ein ganz besonderes Juwel unter den Liebesgeschichten, gerade weil es eine sehr ungewöhnliche ist. Die Beschreibungen, die der Erzähler von Elena entwirft, sind eng verwoben mit Schilderungen der Stadt und der Landschaft. So beginnt auch der Leser, diese Frau vor sich zu sehen und die Sehnsucht des Erzählers mitzuerleben.

Schon bald ist man ebenso gebannt wie der Protagonist selbst – nicht nur von der Frage, wer Elena ist, sondern auch von der Person des Erzählers. Über sich gibt er nahezu nichts preis: Weder Name noch Alter oder Beruf werden genannt. Gerade diese Leerstelle macht ihn interessant. Man möchte wissen, wer dieser Mensch ist, der eine so intensive Sehnsucht nach einer Frau empfindet, die er kaum kennt.

Das Ende ist – wie das gesamte Buch – etwas Besonderes. Vor allem aber ist es besonders schön, wenn auch überraschend, und fügt sich stimmig in den leisen Ton der Erzählung ein.

Diese Geschichte berührt Menschen unabhängig von Alter oder Geschlecht – getragen von der spürbaren Liebe, mit der sie erzählt ist.

 
 
 

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